Informationsdesk und Datenbankschulung

Heute war es also soweit ich kam zum erstem mal an die Information. Dort sollte ich meine Datenbankschulung nebenher erhalten. Ich hatte mich ja schon gut darauf vorbereitet indem ich mich mit den freiwilligen Hausaufgaben zu den Themen Benutzung digitaler Medien, Open Access und Digitale Bibliotheken beschäftigt und vor allem fertig gelöst hatte. Das lustige ist, in der Hausaufgabe ging es auch explizit um die EZB (Elektronische Zeitschriftenbibliothek), die sollte heute auch thematisiert werden.
Nachdem wir uns bekannt gemacht hatten erzählte sie mir was alles an der Information gemacht wird und wie wichtig die Statistik ist. Statistik ist nun einmal das wichtigste im Leben, da gibt es keine Unterschiede zu Deutschland. Dann gingen wir zu der Datenbankschulung über. Ganz zu Anfang fragte sie mich welche Datenbanken ich denn schon kenne und was meine Kenntnisse sind, ich erzählte von den Hausaufgaben und sie legte los mir alles zu erzählen. Dabei konnte ich sehr gut folgen eben weil ich mich damit schon auseinander gesetzt habe. Ein Paar Kniffe die nicht zu unterschätzen sind könnte ich von der Benutzung der EZB trotzdem mitnehmen. Zum Beispiel: wenn man ohne Lizenzen Eingibt, erst dann hat man das gesamte Spektrum angezeigt bekommen. auch kann man sehr einfach die Ampel einschränken (das mit der Ampel ist so offensichtlich, ist mir aber beim Hausaufgaben machen nicht aufgefallen und bei der letzten Lernsituation hätten wir viel Zeit sparen können, hätten wir das gewusst)
Auch wenn man Mitglied in verschiedenen Bibliothek ist, kann man sich anzeigen lassen welche Zeitschrift wo lizenziert ist und somit schnell herausfinden 1. ob eine meiner Bibliotheken sie lizenziert hat und 2. welche Bibliothek haben es lizenziert, somit wo muss ich hin um ranzukommen. Auch kann man zumindest grob Gebiete abstecken die als Suchgebiet gelten sollen. Sehr wichtige Kenntnisse, die ich vorher nicht hatte.

Als nächstes kam DBIS dran. Mit DBIS musste ich in der Schule arbeiten, es war sehr Mühsam, aber dadurch kam ich dort auch ganz gut zurecht. Aber siehe da, mir wurde etwas ganz entscheidendes beigebracht, man muss nicht bei einem Schlagwort etc. jedes Fachgebiet welches man durchsuchen will einzeln abfragen, nacheinander und mühsam. Nein man kann mit der einfachen Tastenhilfezunahme von STRG mehrere Fachgebiete auswählen und sie in einem Durchgang durchsuchen. Warum lernt man sowas nicht in der Schule? Damit hätten wir uns bei der letzten Lernsituation viel Zeit sparen können. Wenigstens weiß ich es jetzt.

Durch die Ferien hatten wir sehr wenige Nutzer persönlich und telefonisch, welche Hilfe brauchten, deshalb ist der Einblick etwas schwach gewesen. Bei einer Recherche wurde aber der OBV (die österreichische Verbundsuchmaschine) verwendet. Wenn man den KVK benutzt kann ist er auch dort als Suchmöglichkeit vorhanden.

Alma (das dortige Bibliotheksmanagementsystem) hat die selben Funktionen wie aDis, sieht aber ganz anders auch und ist leider langsamer. Dadurch ist es ziemlich nervenaufreibend finde ich, aber vielleicht fehlt mir dazu nur noch etwas mehr Gelassenheit. Aber ich bin darüber nicht mehr so genervt wie zu Anfang, vielleicht lege ich den Großstadtwirbel ja doch noch ganz ab.

Ansonsten haben wir noch viel über die Unterschiede bzw. die sehr, sehr vielen Gemeinsamkeiten von Deutschland und Österreich geredet. Die 3 1/2 h waren so schnell rum, man sah die Ablösung gar nicht kommen, da war sie auch schon da.

Mit der anderen Praktikantin habe ich heute über Feiertage, Bundesländer und Ferien geredet. Man stelle sich vor in Österreich haben sie in jedem Bundesland die gleichen Feiertage Außer den des heiligen Schutzpatrons. Die Sommerferien betragen 9! ja 9 Wochen. Und die Sommerferien sind tatsächlich im Hochsommer, und nicht wie in Berlin im noch sehr heißen August muss man schon in die Penne.
Dafür haben sie noch im langen Wintersemester keine lange Unterbrechung, aber auch hierfür werden wohl gerade Ferien geplant.
Österreich ist voll cool.

Zum Mittag bin ich wie immer rausgegangen, bloß leider war es sehr kalt. Dicke Wolkendecke und kalter Wind. Es waren nur 21°C. Habe mich deshalbstatt wie sonst (auf der Wiese zu liegen) auf die Bank gesetzt und zumindest meine Beine mit der Decke eingehüllt.
Heute Abend wollte ich dann in die Stadtbibliothek meiner Gegend, bloß leider habe ich mir die Öffnungszeiten nicht angesehen und bin am Schließtag dort aufgekreuzt.
Pech gehabt. Gehe ich halt morgen wieder hin. Reingehen kostet ja nix, nur wenn ich versuche mit Büchern da rauszugehen.
Aber eigentlich habe ich ja noch etwas Beute vom letzten Bücherregalbeutezug.

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